Montag, 19. März 2018

Projektmanagement nach PMI BOK - eigene Betrachtungen


Bemerkungen zum Projektmanagement nach PMI Standard „PM BOK (Body of Knowledge)“

1.    Grundverständnis PM BOK


·         Der Projektmanagementansatz nach PMI BOK ist ein ganzheitlicher Ansatz

·         Er negiert nicht das übliche Phasenkonzept, stellt es aber nicht in den Vordergrund, da die Phasen eines Projekts an der Natur der Sache oder der Branche orientiert sind, und sich somit nicht eignen für eine allgemeingültige Darstellung

·         Stattdessen werden Prozesse und Wissensgebiete betont, die integriert abzuarbeiten sind

2.    Prozesse im PM BOK


·         Es gibt 5 Grundprozesse und 10 Wissensgebiete

·         Pro Wissensgebiet werden bestimmte Prozesse durchlaufen, die sich nicht unbedingt je Prozeß einmal in den Grundprozeß einordnen lassen

·         So kann es sein, daß ein Wissensgebiet m in x von 5 Grundprozessen n Prozesse hat, aber in einem anderen Grundprozeß keinen.

·         Daher kommt die Zahl 47, und nicht 50 Prozesse – es muß also sachlich passen

3.    Prozesse im PM BOK – Die Prozessgruppen


Es gibt 5 Grundprozesse – diese nennt man Prozeßgruppen. Sie lauten:

1.       Initiierungsprozesse

2.       Planungsprozesse

3.       Ausführungsprozesse

4.       Abschlußprozesse

5.       Überwachungs- und Steuerungsprozesse

4.    Idee der Prozesse im PM BOK


Die Logik der Prozesse ist im Grunde folgende:

·         Einen Prozeß der Planung gibt es immer

·         Es gibt inhaltliche Prozesse, in denen sachlich gearbeitet wird, und

·         es gibt Controlling-Prozesse, die einen Soll-Ist-Wert herstellen, und

·         somit dann auch an den Schlußfolgerungen des Soll-Ist-Vergleichs arbeiten, und

·         es gibt pro Wissensgebiet bestimmte Meta-Prozesse, die das Projektgeschehen steuern, überwachen, bzw. überprüfen, ob die richtigen Methoden angewendet werden

·         Jeder Prozeß muß dokumentiert „sauber“ abgeschlossen werden

5.    Der Kniff


Nun der Kniff:

Sogar das Integrationsmanagement als erstes Wissensgebiet Kapitel 4 unterliegt den 5 Grundprozessen, bzw. deckt diese als Einziges auch komplett in allen 5 Prozessgruppen mit 6(!) Prozessen ab.

6.    Pragmatisch


Die Wissensgebiete Integrationsmanagement, Risiko- und Qualitätsmanagement gehören zusammen.

Welche Prozeßdimensionen sollen sie denn abbilden:

 

·         Sachlicher Inhalt

·         Risiko für Zustand i

·         Alternativen j, wenn Zustand i eintritt

·         Was tue ich zur Sicherstellung, dass Zustand i NICHT eintritt, bzw. in welcher Form Alternativen zur Verfügung stehen

·         Mit welchen Standards und Methoden stelle ich das sicher   

Wie gehe ich die Sicherstellung an

Abgeleitet aus einem PSP mit einer Liste aus folgenden Punkten: 

·         Arbeitspaket und Vorgang in Jobs n

·         Responsible R

·         Timing – wann anfangen, wann zu Ende

·         Frequenz der Überprüfung

·         Knowhow-check des R: Fachwissen, Methoden, Quellen, um den MA in die Lage zu versetzen, Job n auszuführen   

Dienstag, 27. Februar 2018

Kundenorientierung im IT Service

Erkenntnisse aus meinem Seminar "Kundenorientierte Kommunikation" vom 26.2.2018 für IT Schulungen.com

https://www.it-schulungen.com/seminare/business-skills-und-fuhrung/kommunikation/kommunikation-und-kundenorientierung-im-it-service-management.html

Grundprinzip der wertschätzenden Schlagfertigkeit:


1.Schlage nicht einfach zurück

2.Nimm einen Angriff nicht persönlich

3.Sage offen, was Du tun willst

4.Verpacke es elegant: nutze Formulierungen ohne Reizbegriffe, formuliere in einfachen Aussagesätzen

5.Gib Deinem Gesprächspartner Gelegenheit, sich zu äußern, aber auch das Gesicht zu wahren, beziehe Deinen Gesprächspartner mit ein, „hol ihn ab“, wo er steht.     

Samstag, 10. Februar 2018

Testblog: Thema Moderation und Präsentation: Was mir immer w...

Testblog: Thema Moderation und Präsentation: Was mir immer w...: Thema Moderation und Präsentation: Was mir immer wieder auffällt Viele Teilnehmer in Erwachsenenbildungskursen tun sich oft schwer, sich a...
Thema Moderation und Präsentation: Was mir immer wieder auffällt

Viele Teilnehmer in Erwachsenenbildungskursen tun sich oft schwer, sich aufzuraffen, wenn sie aufgefordert werden, erarbeitete Inhalte selbständig zu moderieren oder zu präsentieren. Dabei heißen die Kurse oft irgendwas mit "Management". Lernt man "Management", indem man brav aufgereiht am Tisch sitzt und mitschreibt ...?

Sehr oft empfinden die Teilnehmer das entweder als "nicht prüfungsrelevantes Gedöns", oder sie fühlen sich beobachtet und bevormundet, wie wenn die Eigendarstellung für einen Managerjob nicht wichtig wäre ...

Samstag, 25. März 2017

AEVO Einzelcoaching oder Kurs - "ADA-Schein"

http://www.nordost-consulting.de/show_content_107.1.News.html

Trainingsbedarf für Sie oder Ihre Mitarbeiter?
Senden Sie mir Ihre Vorstellungen, und ich unterbreite Ihnen ein individuelles Angebot, mit Ort und Zeit nach Ihrer Wahl.
Beispiel: AEVO-ADA-Schein:
a) Ihr Mitarbeiter hat wenig Zeit für einen Kurs? Buchen Sie bei mir ein Einzelcoaching! Kostengünstig - Individuell - Prüfungspragmatisch

b) Sie möchten Ihre Mitarbeiter geschlossen im Kurs betreut wissen? Buchen Sie bei mir einen individuellen Kurs für nicht mal die Hälfte dessen, was Sie pro Person bei einem entsprechenden Instut bezahlen.

Fordern Sie gerne mein Angebot an!

Montag, 27. Februar 2017

Vertriebscoaching


Zum Thema Vertrieb:
Misstrauen Sie bitte den Internet-Scharlatanen, die Ihnen mit der „optimalen Akquisestrategie“ das Blaue an warmem Kundenregen versprechen. Systematische Kundengewinnung ist Qualitätsarbeit. Wichtig:  Nichts ist einfach, es gibt weder fertige noch perfekte Rezepte – Anfangen und Ausprobieren bringt‘s!

Zum Thema Coaching:
Natürlich gibt es eine Art fachlich-therapeutisch-wissenschaftlichen "Coaching"-Begriff. Wenn man wie ich aber eher den klassisch managementartigen Coaching-Begriff verwendet, ist es der Kunde, der sagt, was er mit "Coaching" meint. Wenn man zum Beispiel einem kleinen Kundenteam, welches eine "hands-on"-Arbeitsweise gewohnt ist, mit Begriffen wie "Wertearbeit" oder "Future Self" kommt, kann das eher abschreckend wirken. Ich gehe das anders an: ich analysiere Haltung, Prozesse und Kundensprache, und gebe konkret für das Arbeitsumfeld zu verwendende Tipps. 

Samstag, 18. Februar 2017

Bewerbungsstrategie - das Anschreiben


Das Anschreiben

Sie sind sich nun sicher, wohin die Reise gehen soll, Ziele formuliert? Dann kann’s losgehen: Das Anschreiben formulieren. Ist in Deutschland wichtig, weiß keiner warum, fahren halt alle drauf ab, machen wir' s halt - und zwar richtig!  
Wichtig: der Bewerbungsprozeß ist ein lernender Kreislauf. Oft findet man erst durch das Studium der Stellenanzeigen sein „Ziel“ – auch gut.

Grundregeln: Nutzen- und Mehrwertorientierung

1.       Bezug auf die konkrete Anzeige, Elemente daraus aufgreifen

2.       Sofort auf den Punkt kommen

3.       Wichtiges zuerst

4.       Nicht langweilen

5.       Kein chronologischer Abriss aus dem CV

6.       Positiv formulieren

7.       Nicht erklären, warum man weg will, sondern wo man hin will

8.       Motivation und Nutzen müssen zusammenpassen

9.       Stärken verwenden

10.   Verfügbarkeit etc. am Ende

 Warum also nicht mal so ansetzen:

Sehr geehrte…,

die <Aufgaben 1,2> decke ich sehr gut ab mit meinen Erfahrungen aus <Erfahrung 1, 2>.

<Textkörper mit Motivation für genau diesen Job in dieser Organisation – nicht: was Sie vorher gemacht haben und warum Sie da weg wollen oder weg sind>

<Textkörper mit näherer Beschreibung ihres Lebenslaufs>

<Angaben zu Verfügbarkeit, Mobilität und Gehaltsvorstellungen>

Nichts ausschließen; wenn ausdrücklich verlangt

Abschiedsfloskel mit Verbindlichkeit

Postskriptum

Für weitere Information siehe hier: